Theorienetze des strategischen Managements

TesaM

Ein Beitrag zur Rekonstruktion von Theorien des strategischen Managements aus der Perspektive der strukturalistischen Wissenschaftskonzeption.

Problemstellung

Das Forschungsgebiet des Strategischen Managements beschäftigt sich mit der Entwicklung von Erfolgspotenzialen (vgl. Welge; Al-Laham (2001), S. 20). Erfolgspotenziale stellen dabei Vorsteuergrößen für den nachhaltigen überdurchschnittlichen Erfolg eines Unternehmens dar (vgl. Gälweiler (1990)). Im Zentrum stehen die Fragen, wie Erfolgsunterschiede zwischen Unternehmen erklärt werden können und warum einige Unternehmen in der Lage sind, über längere Zeit überdurchschnittliche Ergebnisse zu erwirtschaften, während andere Unternehmen gerade ihre Kapitalkosten decken oder gezwungen sind, aus dem Wirtschafsgeschehen auszuscheiden.

Zur Erklärung dieser Fragestellung - sowie damit verbundener Phänomene - sind in der Disziplin des strategischen Managements unterschiedliche Theorien (vgl. für einen Überblick über Theorien des strategischen Managements Mintzberg (1990); Knyphausen-Aufseß (1995); Welge; Al-Laham (2001)) entwickelt worden. Unter den Theorien des strategischen Managements erfahren ökonomische Theorien eine besondere Aufmerksamkeit:

  • Industrieökonomie
  • Transaktionskostentheorie
  • Agenturtheorie
  • Theorie der Verfügungsrechte
  • Ressourcenansatz
  • Spieltheorie
  • Evolutionstheorie

Als Ausgangspunkt für die „ökonomische Wende“ innerhalb des strategischen Managements können die Arbeiten von Porter gesehen werden, die einen Brückenschlag zwischen Industrieökonomie einerseits und dem strategischen Management andererseits herstellten (vgl. exemplarisch Porter (1990); Porter (1999a); PORTER (1999b)).

Dabei operiert jede Theorie nach einer spezifischen Argumentationslogik und legt den Schwerpunkt auf Faktoren, die ihr wichtig erscheinen: So wird der überdurchschnittliche Erfolg z.B. mit geschützten Markt<?xml:namespace prefix = st1 />positionen, dem Besitz einzigartiger Ressourcen, dem Aufbau herausragender Fähigkeiten, der Optimierung der Transaktionskosten, dem geschickten „Austricksen“ der Wettbewerber oder der optimalen Anpassung an ökologische Nischen erklärt.

Die vorgestellten Theorien des strategischen Managements sind allenfalls als deduktiv abgeschlossene Aussagensysteme („statement view“) formuliert und stellen ein unstrukturiertes sprachliches Gebilde dar (Strukturierungsthese). Dabei kann bestenfalls zwischen dem Theorieexplikat, das diejenigen Aussagen umfasst, die in der Ausformulierung der Theorie explizit enthalten sind, und dem Theorieimplikat, das die logischen Konsequenzen der explizit dargestellten Aussagen beinhaltet, unterschieden werden. Über diese Minimalstruktur hinaus besitzen diese Theorien keine formale Strukturierung. Dies stellt sich als Problem heraus, wenn die gesetzesartigen Aussagen einer Theorie und der Theorienanwendungsbereich identifiziert werden sollen.

Die Theorien des strategischen Managements beinhalten zum Großteil natürlichsprachliche Komponenten. Diese Komponenten erweisen sich aufgrund der immanenten Vagheit und Mehrdeutigkeit der natürlichen Sprache oftmals als unpräzise und unvollständig. Eine (formalsprachliche) Spezifikation der Komponenten einer Theorie, insbesondere ihres terminologischen Apparats vermindert die „Sprachspiele“ einer Theorie (Formulierungsthese).

Konventionell formulierte Theorien des strategischen Managements können aufgrund der mangelnden Strukturierung und Formalisierung keinem formalsprachlich präzisen Leistungsvergleich unterzogen werden (Vergleichbarkeitsthese). Erst durch die Strukturierung und Formalisierung wird ein harter Vergleich der Theorien hinsichtlich ihres relativen Fort- und Rückschritts möglich.

Das Anliegen des Forschungsprojektes sei anhand der folgenden Thesen, die bewusst überspitzt formuliert sind, festgehalten:

1. Strukturierungsthese: Konventionell formulierte Theorien des strategischen Managements sind als eine endliche Menge von expliziten Aussagen formuliert („statement view“), die untereinander in Beziehung stehen. Da diese Aussagensammlung nur schwach strukturiert ist, ist es nicht möglich, wesentliche Fragen hinsichtlich des gesetzesartigen Gehalts und intendierten Anwendungsbereichs einer Theorie anhand der Theorieformulierung zu beantworten.

2. Formulierungsthese: Konventionell formulierte Theorien des strategischen Managements bestehen zum Großteil aus natürlichsprachlichen Komponenten. Natürlichsprachliche Komponenten führen bei der Formulierung von Theorien aufgrund ihrer innewohnenden Vagheit und Mehrdeutigkeit oft zu Verständigungsschwierigkeiten. Im Sinne einer präzisen Theorieformulierung sollten daher natürlichsprachliche Komponenten vermieden und durch formalsprachliche Formulierungskomponenten ersetzt werden.

3. Vergleichbarkeitsthese: Die unzulängliche Strukturierung und Formulierung konventioneller Theorien des strategischen Managements verhindert den (harten) Leistungsvergleich dieser Theorien. Eine Rekonstruktion in der Form der Strukturierung und Formalisierung der Theorien ermöglicht den Vergleich dieser Theorien hinsichtlich ihres relativen Fort- und Rückschritts.

Zur Erfüllung der Anforderungen der Thesen wird die strukturalistische Theorienkonzeption herangezogen. Die strukturalistische Theorienkonzeption geht auf die Arbeiten von Sneed zur Struktur von Theorien der mathematischen Physik zurück und wurde zunächst als „non statement view“ oder „Nichtaussagenkonzeption“ bezeichnet. Sie wurde im Rahmen der Analytischen Wissenschaftstheorie von Stegmüller vertieft und von Balzer und Moulines weiterentwickelt. Da der strukturalistischen Theorienkonzeption im Rahmen des Forschungsprojektes eine besondere Rolle zukommt, sollen die Ausdrucksmittel dieses Metakonzepts in ihren Grundzügen dargestellt werden (vgl. für eine ausführliche Darstellung der strukturalistischen Theorienkonzeption Balzer; Moulines; Sneed (1987); Balzer; Sneed; Moulines (2000); Moulines (1996); Niebergall (2002); Sneed (1979) Stegmüller (1980); Westermann (2000); Zelewski (1993) und für strukturalistisch inspirierte Rekonstruktionen wirtschaftswissenschaftlicher Theorien vgl. exemplarisch Balzer; Mattesich (2000); Diederich (1981); Herrmann-Pillath (1998); Zelewski (1994); Zelewski (1999)).

Den Ausgangspunkt der strukturalistischen Theorienkonzeption bildet eine realwissenschaftliche Theorie T. Diese Theorie T wird aus der Perspektive des „non statement view“ als ein 2-Tupel T definiert, das zum einen den Theoriekern KT und zum anderen den intendierten Theorieanwendungsbereich IT umfasst:

T = <K<sub>T , IT>.

Die formale Struktur einer Theorie S(T) wird durch den Theoriekern beschrieben. Dieser Theoriekern ist definiert als ein 4-Tupel und setzt sich aus Modellen MS(T), potentiellen Modellen Mp(T), partiellen potentiellen Modellen Mpp(T) und Restriktionen CS(T) zusammen:

KT = <M<sub>p(T),Mpp(T),MS(T),CS(T)>.

Alle Aussagenkomplexe, die sich mit dem terminologischen Apparat der Theorie T formulieren lassen, werden als potentielle Modelle Mp(T) der Theorie T bezeichnet. Falls ein potentielles Modell aus der Menge Mp(T) auch die gesetzesartigen Aussagen der Theorie T erfüllt, handelt es sich um ein Modell der Theorie T aus der Menge MS(T). Durch die Restriktionen CS(T) werden die Zusammenhänge zwischen den Modellen einer Theorie hergestellt.

Die Gesamtheit der Konstrukte, die zur formalen Struktur S(T) der Theorie T gehören, lassen sich in T-theoretische einerseits und nicht-T-theoretische Konstrukte andererseits aufspalten (vgl. zur Problematik T-theoretischer Konstrukte Balzer (1996); Buzzoni (1997); Diez (2002); Gähde (1983); Gähde (1990); Zoglauer (1991)). Ein Konstrukt heißt T-theoretisch, wenn die Messung der Konstruktausprägung nur unter der Prämisse der Gültigkeit der Theorie möglich ist. Der Versuch, T-theoretische Konstrukte in theorieunabhängiger Form zu messen, führt entweder in einen infiniten Regress oder in einen logischen Zirkel. Da diese beiden Argumentationsformen gemeinhin als nicht wissenschaftlich betrachtet werden, lassen sich Behauptungen über die Konstruktausprägungen T-theoretischer Konstrukte nicht in methodologisch akzeptabler Weise überprüfen. Zur Lösung dieses Problems bedient sich die strukturalistische Theorienkonzeption der Ramsey-Eliminierung. Hierdurch werden T-theoretische Konstrukte aus der formalen Struktur S(T) der Theorie T entfernt, ohne dabei den empirischen Gehalt der Theorie T zu verändern. Die Eliminierung aller T-theoretischen Konstrukte aus der Menge der potentiellen Modelle Mp(T) führt zu der Menge der partiellen potentiellen Modelle Mpp(T) .

Die differenzierte Beschreibung der formalen Struktur S(T) einer Theorie stellt nur den einen Teil der Theoriespezifizierung dar. Der andere Teil der Theoriespezifizierung erfolgt durch die Betrachtung der intendierten Anwendungen der Theorie T. Dieser intendierte Anwendungsbereich ist die Menge IT aller Anwendungen, auf die sich die Theorie erstrecken soll. Bei den intendierten Anwendungen handelt es sich jeweils um eine nicht-leere Menge von partiellen potentiellen Modellen. Deshalb gilt für die intendierten Anwendungen:

IT Í pot+(Mpp(T)).

Die strukturalistische Theorienkonzeption zeichnet sich dadurch aus, dass sie für die Formulierung von realwissenschaftlichen Theorien eine reichhaltige Struktur vorschreibt. Sie besitzt einen normativen Charakter bezüglich der Formulierung „wohlgeformter“ Theorien.

Der Vorzug der strukturalistischen Theorienkonzeption besteht in mehrfacher Hinsicht (vgl. Zelewski (1994), S. 913-917):

Erstens besteht der Vorzug strukturalistisch formulierter Theorien in ihrer Transparenz. Denn der Theoriegestalter wird dem „heilsamen“ (Zelewski (1994), S. 913) Zwang unterworfen, die konstitutiven Theoriekomponenten (terminologischer Apparat, gesetzesartige Aussagen und intendierten Anwendungsbereich) formalsprachlich und klar darzustellen. Hierdurch tritt an die Stelle des kaum strukturierten, unübersichtlichen, natürlichsprachlichen Aussagengemenges der Theorien des strategischen Managements eine klare Gliederung dieser Komponenten.

Zweitens liegt ein Vorzug strukturalistisch formulierter Theorien in der Möglichkeit der Ausdifferenzierung dieser Theorien in Form von Theorienetzen. Innerhalb dieser Theorienetze können unterschiedliche Spezialisierungs- und Erweiterungsbeziehungen definiert werden, die zwischen den Theorieelementen - den Mitgliedern eines Theoriennetzes - bestehen. Anhand der Spezialisierungs- und Erweiterungsbeziehungen kann formalsprachlich präzise untersucht werden, ob die Theorieevolutionen innerhalb eines Theoriennetzes entweder Entwicklungsfort- oder aber Entwicklungsrückschritten entsprechen.

Das Forschungsprojekt stellt einen Beitrag zur Rekonstruktion von ausgewählten Theorien des Strategischen Managements dar. Um Missverständnisse zu vermeiden, wird ausdrücklich hervorgehoben, dass durch diese Rekonstruktion keine neuartigen Theorien erschaffen werden. Vielmehr werden bereits vorliegende Theorien des strategischen Managements aus der Perspektive der strukturalistischen Theorienkonzeption rekonstruiert. Der Erkenntnisgewinn des Forschungsprojektes erstreckt sich daher nicht auf die Schaffung von neuem theoretischem Wissen, sondern auf die Aufdeckung von Problemen bei der Konstruktion konventionell formulierter Theorien des strategischen Managements und die Darstellung von Lösungsvorschlägen zur Überwindung dieser Probleme. Darüber hinaus wird ein harter Leistungsvergleich hinsichtlich der Fort- und Rückschrittlichkeit dieser Theorien ermöglicht.

Aus dem Bereich des strategischen Managements lassen sich zwar zahlreiche Arbeiten feststellen, die sich intensiv mit wissenschaftstheoretischen Fragestellungen auseinandersetzen, jedoch wird in keiner dieser Arbeiten die wissenschaftstheoretische Herausforderung seitens der strukturalistischen Theorienkonzeption beachtet (vgl. Brønn (1998); Donaldson (1998); Durand (2002); Kirsch; Weber (1999); Knyphausen-Aufseß (1995); Kwan; Tsang (2001); Mir; Watson (2000); Mir; Watson (2001); Nicolai (2000); Powell (2001); Powell (2002); Scherer (1995); Scherer (1998); Scherer (1999); Spanos; Lioukas (2001)). Daher beinhaltet dieses Forschungsprojekt bescheidene, aber neuartige Erkenntnisziele.

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