Turnus

Wintersemester

Abstract

Für typische Konzepte, Problemklassen und Lösungstechniken (Methoden, Modelle sowie computergestützte Instrumente) des Taktischen Produktionsmanagements wird ein grundlegendes Verständnis vermittelt. Die technische „Produktionsfähigkeit“ steht im Vordergrund. Im Einzelnen werden behandelt (Überblick):

  • Grundlagen des Taktischen Produktionsmanagements
  • Standortmanagement (betriebliche Standortplanung)
    • Das Transportkostenmodell als Basismodell
    • Standortplanung mittels Standortfaktoren
  • Fabrikmanagement
    • Planung des Fabrik-Layouts (innerbetriebliche Standortplanung)
    • Technologische Optionen der Betriebsmittelkonfiguration
  • Qualitätsmanagement
    • Klassische Qualitätskontrolle
    • Qualitätssicherung
    • Total Quality Management

Qualifikationsziele

Die Studierenden ...

  • besitzen die Bereitschaft und Fähigkeit, sich Kenntnisse über typische Problemklassen und Lösungstechniken (Modelle, Methoden, computergestützte Instrumente) des Taktischen Produktionsmanagements anzueignen und kritisch zu reflektieren;
  • vermögen es, sich nicht nur Faktenwissen anzueignen, sondern subjektiv neuartige, zunächst schlecht strukturierte Probleme durch eigenständige Analyse der Problemstrukturen in ein breites Grundlagenwissen allgemeiner Problemklassen einzuordnen, die allgemeinen Schemata von Problemklassen an die jeweils aktuelle Problemstellung anzupassen sowie geeignete Lösungstechniken problembezogen anzuwenden;
  • sind vertraut mit Basiskategorien zur ökonomisch fundierten Bewertung von Modellen, Methoden und computergestützten Instrumenten;
  • können zwischen alternativen Problemklassen und Lösungstechniken des Taktischen Produktionsmanagements eine ökonomisch begründete Auswahlentscheidung treffen;
  • besitzen die Bereitschaft und Fähigkeit, typische Handlungsempfehlungen zur Lösung ökonomischer Probleme hinsichtlich ihrer Bedingtheit (situative und intentionale Prämissen) kritisch zu hinterfragen und vor dem Hintergrund ethischer Grundsatzpositionen – wie z.B. Corporate Social Responsibility – verantwortungsvoll einzuordnen;
  • können die eigenen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Problemerkennung sowie Problemlösung durch selbstständiges Erschließen der einschlägigen Fachliteratur – einschließlich des Internets – weiterentwickeln.