Motivationseffizienz in wissensintensiven Dienstleistungsnetzwerken

MOTIWIDI

Aufgrund des konstatierten Defizits bei der Koordination von wissensintensiven Prozessen strebt das Projekt MOTIWIDI im wesentlichen folgende Ergebnisse an:

  • Analyse der kooperationsrelevanten Motivationskriterien und ihre Beeinflussbarkeit durch neue Technologien. Zu diesem Zweck sollen Kontextmerkmale analysiert werden, die den Erfolg von Netzwerken generieren können. Dazu werden die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten in Anwendungsszenarien hinsichtlich ihrer Relevanz für ein Beziehungsmanagement untersucht. Merkamle der Anwendungsszenarien, die einen signifikanten Einfluss auf die anforderungsgerechte Ausgestaltung für das Relationship-Management ausüben, geben wertvolle Hinweise darauf, an welchen Kontextmerkmalen das Beziehungsmanagement ausgerichtet werden sollte.

  • Aufbauend auf der Analyse soll eine Relationship-Management Balanced Scorecard (RMBSC) entwickelt werden, in der anhand von vier bis fünf Kriterien mit maximal 25 Unterkriterien die Aspekte des Beziehungsmanagements innerhalb und zwischen Unternehmen zusammengefasst werden sollen. Auf diese Weise soll den Unternehmen, die wissensintensive Dienstleistungen gestalten müssen, ein Instrument bereit gestellt werden, mit Hilfe dessen Sie die

  • Zur Anwendbarkeit der Ergebnisse des Projekts soll ein Prototyp implementiert werden, der aufzeigt, wie das Konzept der Motivationseffizienzsteigerungen bei wissensintensiven Dienstleistungsprozessen informationstechnisch unterstützt werden kann. Auf diese Weise wird die technisch-ökonomische Verwertbarkeit auch für Hersteller von computergestützten Anwendungsssystemen aufgezeigt. aufbauend auf den Architekturen moderner ERP-Systeme ist vor allem die Integrierbarkeit der Konzepte in das Umfeld von ERP-Systemen sicherzustellen.

Verwertung:

Nachhaltige wirtschaftliche Verwertungsaussichten bestehen insbesondere für die konzeptionelle Kompetenz, die im Bereich des ontologie- und vorgehensmodellgestützten Wissensmanagements erworben wird, und für das prototypische Software-Werkzeug, das zur Unterstützung des Managements von Kompetenzprofilen entwickelt wird. Darüber hinaus bieten sich sowohl wissenschaftliche als auch wirtschaftliche Verwertungschancen der Projekterkenntnisse in der Aus- bzw. Weiterbildung.