Wintersemester 18/19

Hinweis

Auslaufen von Modulen der Organisationseinheit PIM in Bachelor- und Master-Lehramtsstudiengängen wegen Einstellung des Profils „Produktionswirtschaft“ zum Wintersemester 2018/19 (Bachelor-Studiengänge Berufskolleg des Lehramts) bzw. Wintersemester 2021/22 (Master-Studiengang Berufskolleg des Lehramts).

Weitere Informationen

Projektseminar mit integriertem Kolloquium

Projekt- und problemorientiertes Lernen – Vertiefung (PPL)

Dozent:
  • Univ.-Prof. Dr. Stephan Zelewski
  • Dipl.-Math. Tatjana Heeb
Ansprechpartner:
Semester:
Wintersemester 2018/2019
Turnus:
Wintersemester
Termin:
Mi 16:00-20:00 Uhr
Raum:
R09 R01 H02
Beginn:
17.10.2018
Sprache:
deutsch
UDE SemApp:
UDE Semesterapparat zur Veranstaltung
Moodle:
Veranstaltung in Moodle
LSF:
Veranstaltung im LSF
Hörerschaft:
Verknüpfte Veranstaltungen:

Beschreibung:

Die Lehrveranstaltung „Projekt- und problemorientiertes Lernen – Vertiefung“ des Wintersemesters erstreckt sich auf ein Semester. Sie baut auf der Lehrveranstaltung „Projekt- und problemorientiertes Lernen – Einführung“ aus dem unmittelbar vorangehenden Sommersemester auf. Im Wintersemester 2018/19 werden keine neuen Studierenden aufgenommen, weil die (Unternehmens-)Kapazitäten durch die aus dem Sommersemester übernommenen Studierenden bereits ausgeschöpft sind und eine Teilnahme an der Vertiefungsveranstaltung ohne die Kenntnisse aus der vorangehenden Einführungsveranstaltung nicht zumutbar ist.

Probe-Präsentationen:

Entweder am 05.12.2018 von 16:00 - 19:00 Uhr im Raum R09 R01 H02
oder         am 12.12.2018 von 16:00 - 19:00 Uhr im Raum R09 R01 H02.

Allgemeiner Charakter der Veranstaltung:

Von den Veranstaltungsteilnehmern wird erwartet, dass sie komplexe und schlecht strukturierte Realprobleme aus Unternehmen der Region, die als Kooperationspartner bei der Moduldurchführung mitwirken, mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken – wie z. B. mit Strukturierungskonzepten, Modellen, Methoden sowie Evaluationstechniken – aus allen Bereichen der Betriebswirtschaftslehre eigenständig in der Form eines „Projekts“ bearbeiten können.

An das „methodische“ Niveau wissenschaftlicher Arbeitstechniken werden hohe sowohl inhaltliche als auch formale Anforderungen gestellt. Daher sollten nur Studierende an der Lehrveranstaltung teilnehmen, die sich mit wissenschaftlichen Arbeitstechniken zur systematischen Bearbeitung anspruchsvoller Realprobleme bereits intensiver befasst haben. Zusätzliche Trainings zur Anwendung solcher Arbeitstechniken werden im Rahmen der Lehrveranstaltung angeboten.

Die inhaltlichen und formalen Anforderungen wurden bereits im Rahmen der vorangehenden Lehrveranstaltung „Projekt- und problemorientiertes Lernen – Einführung“ auf der ersten Sitzung, in den Unterlagen zur ersten Sitzung und in den Hinweisen des Instituts für Produktion und Industrielles Informationsmanagement zum Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten ausführlich erläutert. Es besteht eine „Holpflicht“ der Studierenden, sich hinsichtlich dieser Anforderungen auf der ersten Sitzung sowie anhand der ergänzenden Unterlagen und Hinweise eigenständig zu informieren.

Die Studierenden sollen durch ein hohes Ausmaß an Eigenständigkeit unter Beweis stellen, dass sie in der Lage sind, komplexe und schlecht strukturierte Realprobleme aus der betrieblichen Praxis mithilfe von wissenschaftlichen Arbeitstechniken selbstständig zu bearbeiten. Sie müssen sich hierfür in Teams organisieren, die Teamarbeit selbstständig verteilen und überwachen sowie inhaltliche und soziale Konflikte bei der Teamarbeit selbstständig lösen.

Literatur:

  • Andler, N.: Tools für Projektmanagement, Workshops und Consulting – Kompendium der wichtigsten Techniken und Methoden. 6. Aufl., Erlangen 2015.
  • Bartscher, T.; Stöckl, J.: Veränderungen erfolgreich managen – Ein Handbuch für Change Manager und Interne Berater. Freiburg - Berlin - München 2011.
  • Camphausen, B.: Strategisches Management – Planung, Entscheidung, Controlling. 3. Aufl., München 2013.
  • Corsten, H.; Corsten, M.: Einführung in das Strategische Management. Konstanz - München 2012.
  • Fromen, B.; Akca, N.: Überlegen | Präsentieren – Wie im betrieblichen Alltag anspruchsvolle Botschaften ankommen. In: Akca, N.; Bruns, A.S.; Fromen, B.; Zelewski, S. (Hrsg.): Case-Study-Guide – Grundlagen – Anschauungsbeispiele – Hinweise für Seminararbeiten. Berlin 2012, S. 127-223.
  • Kett, I.; Schewe, G.: Management Skills – Beziehungen nutzen, Probleme lösen, effektiv kommunizieren. Wiesbaden 2010; insbesondere Kapitel 4 „Aussagekräftig präsentieren“ (S. 111-159).
  • Minto, B.: Das Prinzip der Pyramide – Ideen klar, verständlich und erfolgreich kommunizieren. München - Boston - San Francisco et al. 2005.
  • Porter, M.E.: Wettbewerbsstrategie (Competitive Strategy) – Methoden zur Analyse von Branchen und Konkurrenten. 12. Aufl., Frankfurt - New York 2013.
  • Porter, M.E.: Wettbewerbsvorteile (Competitive Advantage) – Spitzenleistungen erreichen und be­haupten. 8. Aufl., Frankfurt - New York 2014.
  • Rupp, C.: Requirements-Engineering und -Management ‒ Aus der Praxis von klassisch bis agil. 6. Aufl., München 2014.
  • Stock, S.; Schneider, P.; Peper, E.; Molito, E. (Hrsg.): Erfolgreich promovieren – Ein Ratgeber von Promovierten für Promovierende. 3. Aufl., Berlin - Heidelberg 2014, insbesondere S. 150-165 mit den Kapiteln 2.6 (Zitate), 2.7 (Literaturverzeichnis), 2.8 (Tabellen und Abbildungen) sowie 3 (Plagiate).
  • Zelazny, G.: Das Präsentationshandbuch. 3. Aufl., Frankfurt - New York 2009.
  • Zelazny, G.: Wie aus Zahlen Bilder werden: der Weg zur visuellen Kommunikation, Daten überzeugend präsentieren. 7. Aufl. (Nachdruck), Wiesbaden 2015.
  • Zelewski, S.; Fromen, B.; Bruns, A.S.; Akca, N.: Einsatz von Case Studies in Studium und Beruf, Teil 1: Inhaltliche Bearbeitung von Case Studies. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 42. Jg. (2013), Heft 5, S. 268-271.
  • Zelewski, S.; Fromen, B.; Bruns, A.S.; Akca, N.: Einsatz von Case Studies in Studium und Beruf, Teil 2: Präsentation von Case-Study-Bearbeitungen. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, 42. Jg. (2013), Heft 6, S. 337-341.

Vertiefende Literatur

Formalia:

Kreditpunkte:

Teilnehmern an der Veranstaltung „Projekt- und problemorientiertes Lernen“ werden Kreditpunkte nach Maßgabe ihrer jeweils maßgeblichen Prüfungsordnung gutgeschrieben, wenn sie folgende „kombinierte“ Prüfungsleistung erbringen:

a) Anfertigung einer Hausarbeit und
b) Präsentation der Hausarbeit

sowie mindestens ein „ausreichend“ (4,0) als Gesamtnote erhalten. Die Hausarbeit und die Präsentation fließen jeweils mit 50% in die Gesamtnote ein

Wichtige allgemeine Hinweise:

  1. Wenn ein Studierender sein Interesse an der Veranstaltungsteilnahme durch Online-Registrierung im Internet bekundet hat, zur Veranstaltungsteilnahme zugelassen wurde und sich nicht via E-Mail bis zum 31.10.2018, 12:00 Uhr beim zuständigen Dozenten (Zelewski) abgemeldet hat, so ist die Veranstaltungsteilnahme verbindlich. Ein Rücktritt von der Veranstaltungsteilnahme ist nicht mehr möglich – es sei denn, der Studierende kann hierfür überzeugende Gründe geltend machen, die er nach Maßgabe einschlägiger Regelungen des zuständigen Prüfungsamts nicht zu vertreten hat. Wird eine Hausarbeit trotz der verbindlichen Veranstaltungsteilnahme ohne Anerkennung überzeugender Gründe nicht fristgerecht beim Institut für Produktion und Industrielles Informationsmanagement eingereicht, so gilt sie als mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
  2. Das Verfassen einer Hausarbeit zeichnet sich durch ein hohes Ausmaß an Selbstständigkeit der Veranstaltungsteilnehmer aus. Daher sollen sich die Veranstaltungsteilnehmer vor einer möglichen Konsultation der betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiterin (Heeb) überlegen, ob ihnen ein Rückgriff auf das Betreuungsangebot wirklich erforderlich erscheint. Insbesondere im Interesse einer praxisnahen Ausbildung und einer frühen Gewöhnung an die real existierenden Arbeitsbedingungen der betrieblichen Praxis werden von allen Veranstaltungsteilnehmern ein weitgehend selbstständiges Verfassen der Hausarbeit und eine ebenso selbstständige Präsentation der Bearbeitungsergebnisse erwartet. Die betreuende wissenschaftliche Mitarbeiterin wird daher lediglich grundsätzliche Fragen zum Verfassen einer Hausarbeit oder Erstellen einer Präsentation beantworten, aber nicht auf Details eingehen oder sogar „absegnen“. Dennoch steht sie allen Veranstaltungsteilnehmern zur Beantwortung ihrer grundsätzlichen Fragen gern zur Verfügung.
  3. Es wird erwartet, dass die Veranstaltungsteilnehmer auf die Betreuungskapazität der betreuenden wissenschaftlichen Mitarbeiterin Rücksicht nehmen. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin – Frau Heeb – steht nicht nur während ihrer Sprechstunde (mittwochs von 10:00 bis 11:00 Uhr im Raum R09 R01 H18), sondern auch darüber hinaus in den zusätzlich angebotenen Kolloquiums-Terminen für die Veranstaltungsteilnehmer zur Verfügung. Sollte ein Gespräch mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin außerhalb ihrer Sprechstunde und außerhalb der Kolloquiums-Termine gesucht werden, so gebietet es jedoch die Rücksichtnahme auf ihre vielfältigen anderen Verpflichtungen, sie nicht zu „überfallen“, sondern zu versuchen, mit ihr einen Gesprächstermin vorab via E-Mail oder Telefon zu vereinbaren.

    Downloads, die den Teilnehmern einer Lehrveranstaltung auf dieser Website zur Verfügung gestellt werden, sind geschützt. Sie werden erst dann sichtbar, wenn Sie sich in der Login-Rubrik auf der PIM-Websitetypo3/#_msocom_1 mit Ihrem ZIM-/HRZ-Account angemeldet haben, den Sie als Studierende besitzen. Außerdem kann es für PDF-Dateien mit Veranstaltungsunterlagen beim Aufruf der PDF-Dateien erforderlich sein, dass Sie ein spezielles Passwort eingeben. Dieses spezielle Passwort wird aus Gründen des Urheberrechtsschutzes vom zuständigen Dozierenden nur teilnehmenden Studierenden auf der Einführungsveranstaltung (erster Veranstaltungstermin während der Vorlesungszeit laut Website zur Lehrveranstaltung) bekannt gegeben.