Kooperatives Wissensmanagement in Engineering-Netzwerken

KOWIEN

Das Verbundprojekt KOWIEN zielte darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, die sich vorrangig mit der Erfüllung wissensintensiver Engineering-Aufgaben befassen, nachhaltig zu stärken. Insbesondere sollte das Management von Prozessen zur Entwicklung neuartiger Produkte und Services in Engineering-Netzwerken verbessert werden. Vorrangige Aufgaben dieses Prozessmanagements erstrecken sich darauf, die Qualität der Entwicklungsresultate zu erhöhen sowie die Zeitdauer der wissensintensiven Entwicklungsprozesse zu reduzieren. Mit dem Verbundprojekt sollte eine technische Umsetzungslücke durch anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsarbeiten geschlossen werden. Diese Umsetzungslücke klafft zwischen Techniken des Knowledge-Level-Engineerings einerseits und ihrer Anwendung in der betrieblichen Praxis andererseits. Als Ansatzpunkte für den Wissenstransfer in die betriebliche Praxis dienen Ontologien und Kompetenzprofile. Ontologien stellen eine der erfolgversprechendsten Basistechniken für die Entwicklung computergestützter Wissensmanagementsysteme dar, die im Bereich des Knowledge-Level-Engineerings hervorgebracht wurden. Durch Verknüpfung solcher Ontologien mit Referenzmodellen, die in der betrieblichen Praxis bereits etabliert sind, sollte aufgezeigt werden, wie sich Ontologien für Zwecke des Managements von Kompetenzprofilen erfolgreich konstruieren und anwenden lassen.

 

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